08.11.2021

In die Loipe statt Winterschlaf - Skilanglauf im Porträt

Das Skilanglaufen war früher im tiefsten Skandinavien ursprünglich ein Fortbewegungsmittel, heutzutage hat die Natursportart zu Recht den Titel verdient, eine der gesündesten Sportarten überhaupt zu sein. 

Multitalent Skilanglauf: Der Sport, den man fernab von überfüllten Skipisten betreibt, ohne Menschenaufläufe, und "Schlange stehen" ist durch seine Bewegungsform etwas für Jedermann. Vom Kindesalter bis ins hohe Alter kann Skilanglauf nahezu risikolos betrieben werden. Die sportliche Belastung kann von einer gemütlichen Skiwanderung in klassischer Technik (dem Diagonalschritt) bis hin zu der etwas schnelleren Fortbewegung in einer technisch etwas anspruchsvolleren, der freien Technik (auch bekannt unter Skating-Technik), gehen. Diese Sportart, die sich Schnee und Eis zu Nutze macht ist zudem äußerst empfehlenswert, da sie gelenkschonend ist und gleichzeitig eine niedrige Verletzungsanfälligkeit aufweist. Besonders hervorzuheben sind folgende Aspekte, die das Skilanglaufen zu etwas ganz Besonderem machen.

Ganzkörpertraining
Mit dem Training in der Loipe, das ein ständiges Wechselspiel von Arm- und Beinbewegung ist, wird nahezu die gesamte Muskulatur des Körpers beansprucht. Besonders hervorzuheben ist die Aktivität des Rumpfes. Das Laufen stärkt nicht nur unsere Bauch- und Rückenmuskulatur - Durch das gleitende Fortbewegen ist es sowohl für Übergewichtige und alle diejenigen, die von Gelenkbeschwerden betroffen sind, bestens geeignet.  Die submaximale Dauerbelastung dient einer Stärkung unserer kardiovaskulären Funktionen, somit werden Kraft und Ausdauer gleichermaßen vereint.
Auch die koordinativen Anforderungen stehen bei dieser Wintersportart im Fokus: Durch das Fahren auf schmalen Brettern, der Abstimmung von Arm- und Beinarbeit gilt es, immer im Gleichgewicht zu bleiben.

Trainingstipp
Die klassische Technik ähnelt dem normalen Gangbild und ist bestens für Einsteiger geeignet. Lieber langsam starten (entweder beim Erlernen der Sportart oder zu Beginn der Saison) und die eigenen Kräfte nicht überschätzen. Puls und Atmung sollten beobachtet werden und jeder soll für sich den eigenen Laufrhythmus finden. Nur so ist das Skilanglaufen wahrhaftig eine Wohltat für Körper und Geist! 




Erstellt von Julia Dobers
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