06.09.2021

Die Körpermitte - wie funktioniert unsere Rumpfmuskulatur?

Eine aufrechte Körperhaltung, gute Leistungsfähigkeit, Schutz vor Verletzungen und straffe Konturen:

Eine gut trainierte Rumpfmuskulatur hat einiges zu bieten. Aber um sie ideal zu trainieren, braucht es mehr, als ein paar Situps und Planks. Aber wie gelingt das?

Bauchmuskulatur, Rückenmuskeln, Beckenboden und Zwerchfell arbeiten im Idealfall gut aufeinander abgestimmt. Für eine gute Leistungsfähigkeit und Schutz vor Verletzungen müssen im Training alle Bereiche angemessen beansprucht werden - ansonsten gerät das System aus dem Gleichgewicht. 

Man kann sich die Körpermitte wie ein Haus vorstellen:
Der Beckenboden ist das Fundament, das Zwerchfell das Dach, die Bauch- und Rückenmuskeln bilden die Wände. Ist ein Teil zu schwach gebaut, ist das System nicht stabil - Schäden in den schwächeren Bereichen oder Überlastungserscheinungen in den stärkeren Bereichen können die Folge sein. So können Leistungsschwäche und Verletzungen, beispielsweise in den Leisten, Hüften und an der Wirbelsäule, entstehen. 

Im Training sollten alle Bereiche gut überlegt eingebaut und auch deren Zusammenspiel im Sinne des funktionellen Trainings geübt werden. Schließlich muss im Sport und Alltag auch das System als Ganzes arbeiten - und nicht eine Muskelgruppe allein. In den folgenden Wochen werden wir aber zunächst etwas genauer auf die einzelnen Gruppen unserer Rumpfmuskulatur schauen, um ihre Funktion besser zu verstehen. Eine richtig trainierte Mitte steht jedem Körper gut!

Erstellt von Svenja Lampert
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